Stille Zeugen • Vergessene Stimmen • Ewige Briefe

FeldpostStandarte

FeldpostStandarte

Jeder Brief eine Warnung - Jede Stimme ein Auftrag

Jeder Brief eine Warnung - Jede Stimme ein Auftrag

Feldpoststandarte transformiert Feldpostbriefe aus der Zeit des Nationalsozialismus von fragmentierten Archivalien zu wissenschaftlich erschlossenen, zitierfähigen Primärquellen. Wir arbeiten mit Präzision, ethischer Klarheit und dem festen Willen, gegen Verharmlosung und Geschichtsrevisionismus anzutreten. Unser Ziel ist eine Erinnerungskultur, die orientiert, aufklärt und immunisiert.

Feldpoststandarte transformiert Feldpostbriefe aus der Zeit des Nationalsozialismus von fragmentierten Archivalien zu wissenschaftlich erschlossenen, zitierfähigen Primärquellen. Wir arbeiten mit Präzision, ethischer Klarheit und dem festen Willen, gegen Verharmlosung und Geschichtsrevisionismus anzutreten. Unser Ziel ist eine Erinnerungskultur, die orientiert, aufklärt und immunisiert.

Stille Zeugen

In Zusammenarbeit mit Stiftungen, Vereinen und Archiven gegen das Vergessen, Damit aus stillen Zeugen der Vergangenheit keine Täter der Gegenwart werden.

Dokumente lügen nicht – aber sie verschweigen. Feldpostbriefe aus der NS-Zeit zeigen, was Menschen schrieben, nicht was sie dachten. Sie zeigen, was die Zensur durchließ, nicht was zensiert wurde. Sie zeigen Propaganda-Echos, nicht kritisches Denken. Deshalb braucht jeder Feldpostbrief kritische Kontextualisierung: Wer schrieb? An wen? Unter welchen Bedingungen? Mit welchen Auslassungen? Nur so werden aus Dokumenten Quellen – und aus Quellen Werkzeuge gegen Geschichtsrevisionismus.

Vergessene Stimmen

Wo Namen fehlen, wächst die Gleichgültigkeit. Wo Zahlen dominieren, siegt das Vergessen.

Wenn wir aufhören, die Namen zu nennen, gewinnen die Zahlen – und mit ihnen das Vergessen. 40 Milliarden Feldpostsendungen wurden im Zweiten Weltkrieg versandt. Doch jenseits dieser unfassbaren Größe stehen konkrete Menschen: Ein Gefreiter, der seiner Mutter schreibt. Eine junge Ehefrau, die ihren Mann vermisst. Ein Soldat, der langsam erkennt, wem er dient. Feldpoststandarte macht diese überlieferten Stimmen auffindbar, zitierfähig und historisch nachvollziehbar. Wir verstehen jedes Dokument als individuelles Mahnmal gegen die Wiederholung der Geschichte. Wir arbeiten im Wettlauf gegen die Zeit – bevor Nachlässe verloren gehen, bevor die letzte Nachkriegsgeneration stirbt, bevor die Zeitzeugenschaft vollständig verstummt.

Ewige Briefe

Forschung als Verantwortung

Ein Soldat schreibt 1943: „Hier ist alles in Ordnung. Macht euch keine Sorgen." Was bedeutet das? Vielleicht stimmt es. Vielleicht ist es Selbstschutz. Vielleicht hat die Zensur Schlimmeres gestrichen. Vielleicht will er seine Familie schonen. Feldpoststandarte analysiert nicht nur den Text, sondern die Bedingungen seiner Entstehung: Wo war der Verfasser stationiert? Welche Ereignisse fanden dort statt? Was wurde in anderen Briefen aus derselben Einheit geschrieben? Was sagen Militärakten? Erst diese Kontextualisierung macht aus einem Brief eine belastbare historische Quelle.

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